Motorrevision

 

Der Begriff "Motorrevision" existiert eigentlich gar nicht. In der Rechtsprechung gibt es nur wenige definierte Begriffe im Bereich der Motoreninstandsetzung.

 

Die kaufmännische Beziehung

 

Die kaufmännische Beziehung kann durch folgenden drei/vier üblichen Begriffe eindeutig charakterisiert werden:

 

Kauf (eines Motors) ohne Altteilrückgabe:
Der Kunde nimmt einen Motor in Empfang und zahlt den vereinbarten Preis

 

Austauschmotor / AT - Motor:
Geschützter Begriff, ausschließlich für die Hersteller, Nutzung des Begriffs für den freien Markt nicht zulässig (höchstrichterliche Entscheidung). Voraussetzung ist die Rückgabe eines instandsetzungsfähigen Altteiles, der Wert des Altteiles wird gegen gerechnet.

 

Tauschmotor:
Motor im Tausch: alternativer Begriff zum Austauschmotor, der vom freien Markt verwendet werden darf. Keinerlei qualitative Unterschiede zum Austauschmotor / AT – Motor! Auch hier ist Voraussetzung die Rückgabe eines instandsetzungsfähigen Altteiles, der Wert des Altteiles wird gegen gerechnet.

 

Kundenmotor:
Der Kunde zahlt den Gegenwert der Instandsetzungsarbeiten zuzüglich der notwendigen Ersatzteile.

 

Qualität der Lieferung/Leistung: instandgesetzter Motor sollte als Oberbegriff für generalüberholte, grund- und teilinstandgesetzte Motoren stehen.

1. Fabrikneuer Motor
Dieser Begriff ist der einzige, der in der Rechtsprechung eindeutig, gut und technisch sinnvoll definiert ist.

2. Generalüberholter Motor nach RAL-GZ 797
Einzige in Deutschland existierende offizielle Norm, die den Leistungsumfang eines Tauschmotors genau definiert. Motor, der nach genau festgelegten Kriterien zerlegt, geprüft und instandgesetzt wurde. Unabhängig vom Verschleißzustand müssen in der Richtlinie gelistete Komponenten gegen Neuteile in Erstausrüsterqualität ausgetauscht werden. Die Teilehersteller / -lieferanten müssen von der Gütegemeinschaft Motoreninstandsetzung freigegeben sein. Der Motor muss einer Leistungsprüfung auf einen Motorleistungsprüfstand unterzogen worden sein. Nur Mitglieder der Gütegemeinschaft der Motoreninstandsetzungsbetriebe können und dürfen diese Motoren anbieten.

3. Generalüberholter Motor
Im allg. Sprachgebrauch üblicher Begriff.Dieser Motor ist vollständig [general im Sinne von umfassend]zu zerlegen, alle einzelnen Teile sind zu begutachten, entsprechend dem Begutachtungsergebnis nach dem Stand der Technik instandzusetzen oder wiederzuverwenden. Verschleißteile sollten immer gegen Neuteile in Herstellerqualität ersetzt werden.

4. Grundinstandgesetzter Motor
Dieser Motor inklusive vorhandener Nebenaggregate ist nach technischer Beratung durch den Auftragnehmer und konkreter Vereinbarung mit dem Kunden instandzusetzen. Es sind mindestens der Zylinderkopf, die Kurbelwellenlagerung und der Kurbeltrieb (Pleuellagerung, Laufbuchse) nach dem Stand der Technik instandzusetzen oder gegen Neuteile zu ersetzen.



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